Internationale Zusammenarbeit
Enge Verbindung mit Institutionen außerhalb der EU
Die Beteiligung der EZB an der internationalen Zusammenarbeit in Wirtschafts-, Währungs- und Finanzfragen erfolgt auf der Grundlage des rechtlichen Rahmens der EU.
Für Einzelheiten siehe
-
„The ECB’s relations with international organisations and fora“. Aufsatz im EZB-Monatsbericht. Januar 2001,
pdf 1,12 MB,
en.
Bei den dem Eurosystem übertragenen Aufgaben arbeitet die EZB mit internationalen Institutionen zusammen. Während die Teilnahme der nationalen Zentralbanken des Eurosystems an internationalen Organisationen und Foren von ihrem jeweiligen Mitgliedstatus abhängt (z. B. bei der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), der G 7, der G 20), ist die EZB in allen maßgeblichen Institutionen vertreten. Durch ihre Zusammenarbeit mit einer Reihe von wichtigen Institutionen nimmt die EZB insbesondere am Prozess der multilateralen Überwachung der Weltwirtschaft teil.
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Weltwirtschaft
Durch ihre Teilnahme an den Sitzungen von internationalen Organisationen und Foren (siehe auch nachfolgende Liste) leistet die EZB einen Beitrag zur
- multilateralen Überwachung von wirtschaftlichen Entwicklungen und Wirtschaftspolitiken in bedeutenden Wirtschaftsräumen sowie zur
- Überwachung des globalen Finanzsystems, um dessen Stabilität und Effizienz zu gewährleisten. Die EZB analysiert darüber hinaus in regelmäßigen Abständen die internationale Rolle des Euro.
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Bilaterale Beziehungen
Als Zentralbank des zweitgrößten Wirtschaftsraums der Welt unterhält die EZB gemeinsam mit dem Eurosystem bilaterale Beziehungen mit wichtigen Institutionen in den folgenden Ländergruppen weltweit:
- Bedeutende globale Akteure: Die Vereinigten Staaten, Japan und das Euro-Währungsgebiet spielen innerhalb der G 7 bei Währungs- und Wechselkursfragen eine bedeutende Rolle.
- Nachbarländer: Hierbei handelt es sich um eine besonders wichtige Region für die Europäische Union. Aufgrund ihrer geografischen Nähe oder ihrer Geschichte haben die Nachbarländer enge wirtschaftliche, finanzielle oder institutionelle Verbindungen zur Union oder unterhalten Handelsbeziehungen zu ihr. Zu diesen Ländern zählen:
- die EU-Kandidatenländer: Kroatien, die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien und die Türkei
- die potenziellen EU-Beitrittskandidaten: Albanien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro sowie Serbien
- Russland und sonstige der Gemeinschaft unabhängiger Staaten angehörende Länder
- einige Länder des Mittelmeerraums, der Nahe Osten und Afrika
Gemeinsame Interessen umfassen Wechselkurssysteme, die Verwendung des Euro, die regionale wirtschaftliche Zusammenarbeit mit der EU sowie die Stabilität des Finanzsystems.
- Neu hinzukommende globale Akteure: Die Systemrelevanz der Schwellenländer, die Mitglieder der G 20 sind, nimmt immer mehr zu. Die G 20, zu deren Mitgliedern die EZB und die EU auch zählen, trägt zur Integration dieser Volkswirtschaften in die internationalen Währungs- und Finanzsysteme bei.
- Regionale Stellen: In einigen Regionen der Welt konnten in den letzten Jahren hinsichtlich der regionalen Zusammenarbeit, einschließlich der währungspolitischen Integration, Fortschritte verzeichnet werden. Die EZB und das Eurosystem arbeiten mit einer Reihe von Zentralbanken zusammen, die an diesen regionalen Aktivitäten beteiligt sind.
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Liste der Sitzungen und Aktivitäten, an denen die EZB teilnimmt ( 1 )
Internationale Institutionen und Foren
Teilnahme der EZB an Sitzungen oder Aktivitäten von:
Internationaler Währungsfonds (IWF)
Internationaler Wirtschafts- und Finanzausschuss
Gouverneursrat der Weltbank und des IWF
(jährliche Sitzungen)
Exekutivdirektorium (
2 )
Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ)
Jährliche Sitzungen
Weltwirtschaftssitzung
Ausschuss für das weltweite Finanzsystem
Basler Ausschuss für Bankenaufsicht
Ausschuss für Zahlungsverkehrs- und Abrechnungssysteme
Märkteausschuss
Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)
Wirtschaftspolitischer Ausschuss
Arbeitsgruppe 1
Arbeitsgruppe 3
Prüfungsausschuss für Wirtschafts- und Entwicklungsfragen
Ausschuss für Finanzmärkte
Arbeitsgruppe für kurzfristige Wirtschaftsprognosen
Minister und Zentralbankpräsidenten der G 7
Finanzminister und Zentralbankpräsidenten
Stellvertreter
Minister und Zentralbankpräsidenten der G 20
Finanzminister und Zentralbankpräsidenten
Stellvertreter
Forum für Finanzmarktstabilität (FSF)
Jährliche Sitzungen
Regionale Sitzungen
Asien-Europa Treffen (Finanzminister)
Jährliche Sitzungen
Stellvertreter
Centro de Estudios Monetarios Latinoamericanos (CEMLA)
Zentralbankpräsidenten
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