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Um die Hersteller von Geräten zur Falschgelderkennung bei der Entwicklung und Verbesserung ihrer Produkte zu unterstützen, bieten die nationalen Zentralbanken (NZBen) des Eurosystems den Herstellern und deren Beauftragten die Möglichkeit, die Geräte mit einer breiten Palette von repräsentativen Euro-Banknotenfälschungen zu testen. Die Europäische Zentralbank veröffentlicht Informationen über die getesteten Geräte, um den Bargeldverwendern die Auswahl zwischen den verfügbaren Geräten zu erleichtern.
Geräte zur Falschgelderkennung können Einzelhändlern und anderen Bargeldverwendern beim Aufspüren von gefälschten Euro-Banknoten behilflich sein, aber nicht das sachkundige Urteil des Einzelnen über die Echtheit eines Geldscheins ersetzen (siehe Informationen über die Sicherheitsmerkmale der Euro-Banknoten).
Die NZBen prüfen alle Geräte gemäß den einheitlichen Testverfahren des Eurosystems. Hierbei wird getestet, ob ...
Mit diesen Tests soll nicht geprüft werden, ob ein Gerät benutzerfreundlich, sicher, strapazierfähig, leicht zu warten usw. ist.
Diese Tests werden nur für „automatische Prüfgeräte“ angeboten. Diese signalisieren – visuell, akustisch oder per Textanzeige –, ob die geprüfte Banknote für echt oder falsch befunden wurde.
Die zum Test zugelassenen Gerätetypen können in folgende Kategorien unterteilt werden:
Hilfsmittel, wie z. B. Lupen oder UV-Lampen, die nicht automatisch das Ergebnis der Echtheitsprüfung liefern und bei denen daher der Verwender letztlich das Urteil über die Echtheit treffen muss, werden von diesen Tests nicht erfasst. Auch Banknotenbearbeitungsgeräte fallen nicht in den Anwendungsbereich dieser Tests (Testergebnisse für Banknotenbearbeitungsgeräte).
Der Falschgeldtest wird mit einem standardisierten Testsatz durchgeführt. In diesem befinden sich echte Euro-Banknoten, repräsentative Banknoten-Fälschungen, die im Bargeldumlauf entdeckt wurden, sowie vom Eurosystem angefertigte Reproduktionen (die bestimmte Merkmale von Euro-Geldscheinen aufweisen).
Auf der EZB-Website werden nur jene Gerätetypen veröffentlicht, die alle Fälschungen im Testsatz erfolgreich erkannt haben. Gerätetypen, die den Test nicht bestanden haben, werden nicht veröffentlicht.
Beim Erkennungstest wird ein Testsatz verwendet, der aus jeweils 20 echten und umlauffähigen Euro-Banknoten jeder Serie und Stückelung besteht, die der betreffende Gerätetyp unterstützt. Nur Gerätetypen, die 90 % der echten und umlauffähigen Euro-Banknoten aus dem Testsatz richtig angenommen haben, werden auf der EZB-Website unter Angabe der erzielten Trefferquote (in %) veröffentlicht.
Die Testergebnisse werden innerhalb eines Monats nach Abschluss des Tests auf dieser Website bekannt gegeben. Aufgrund des Auftauchens neuer Euro-Banknotenfälschungen im Umlauf und der regelmäßigen Aktualisierung des Testsatzes werden die Informationen über ein getestetes Gerät zwölf Monate nach Ende des Veröffentlichungsmonats von der EZB-Website entfernt, sofern das Gerät nicht erfolgreich einen erneuten Test einer NZB – d. h. einen jährlichen Test oder Ad-hoc-Wiederholungstest – durchlaufen hat. Besteht ein Gerätetyp einen solchen Test nicht oder weigert sich der Hersteller, einen Gerätetyp einer derartigen Prüfung zu unterziehen, so werden die Angaben über den betreffenden Gerätetyp von dieser Seite entfernt. Alle zusammenfassenden Testberichte, die eine NZB einem Gerätehersteller oder dessen Beauftragten liefert, sind nur im Hinblick auf die Bedingungen zum Testzeitpunkt und für die Dauer der Veröffentlichung auf dieser Website gültig.
Da jederzeit neue Fälschungen auftreten können, deren Merkmale sich von denen der beim Test verwendeten Banknoten unterscheiden können, ist hervorzuheben, dass die auf dieser Website veröffentlichten Ergebnisse der Falschgeld- und Erkennungstests lediglich Aufschluss darüber geben, ob das getestete Gerät imstande ist, die im Testsatz am Testtag enthaltenen Fälschungen zu erkennen (siehe Testergebnisse für Geräte zur Echtheitsprüfung).
Diese Tests unterstützen Hersteller bei der Entwicklung und Verbesserung von Geräten zur Echtheitsprüfung von Banknoten. Die Gerätehersteller (oder deren Beauftragte) können eine NZB kontaktieren, um einen kostenlosen (Wiederholungs-)Test zu beantragen (siehe Liste mit Ansprechpartnern bei den NZBen).